veröffentlicht: Januar 23rd, 2014

Wie man ein Dach isoliert

Eine Dachisolierung schützt das Haus nicht nur gegen Feuchtigkeit, sondern auch gegen Wärmeverlust. Doch wie funktioniert eine Dachisolierung eigentlich? Und worauf sollte man bei der Isolierung achten? Natürlich spielen die Kosten auch eine nicht unwesentliche Rolle.

Die Ersparnis
Das viel Geld durch eine effektive Dachisolierung gespart werden kann, müsste mittlerweile jedem bekannt sein. Denn durch diese Maßnahmen können die Heizkosten bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Ersparnis von um die 800 bis zu 1000 Euro und zwar für einen Vier-Personen-Haushalt.

Die Arbeitsschritte
Grundsätzlich gibt es in diesem Bereich zwei verschiedene Arbeitsschritte. Die Dämmung sorgt so für einen Luftaustausch zwischen Außenbereich und Wohnraum und zielt darauf ab den Wärmenergieverlust so niedrig wie möglich zu halten. Bei der Isolierung wird das Haus allerdings komplett vor äußeren Einflüssen geschützt, was wiederum das Eintreten von Luft und Feuchtigkeit verhindert.

Die Wärmedämmung
Wer sich schlussendlich für eine nachträgliche Dachisolierung entscheidet oder den Neubau von Grund auf dämmen lassen möchte, dem stehen eine Vielzahl an verschiedenen Maßnahmen zur Verfügung. Die Überprüfung der gegebenen Voraussetzungen durch den Dackdecker entscheidet dann schließlich, welche Variante bei der Außen- und Innendämmung verwendet werden sollte und welche Dämmstoffe genutzt werden sollten.

Die Innendämmung
Die Innendämmung wird am häufigsten verwendet. Hierbei wird die Untersparren- und Zwischendämmung genutzt um die Dämmmaterialien zu verlegen. Dadurch werden bereits vorhandene Wärmebrücken ausgebaut. Das führt wiederum dazu, dass im Sommer kein Hitzestau entstehen kann, so dass der darunter liegende Wohnbereich kühl bleibt. Im Winter bleibt die erzeugte Wärme wiederum möglichst lange im Wohnbereich, da sie durch die Dämmung nicht direkt an den Dachstuhl weitergeleitet wird.

Dabei werden folgende Dämmvarianten genutzt:
1. Bei einer Zwischensparrendämmung wird der Dämmstoff zwischen die Dachsperren geklemmt. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass wirklich alle Freiräume mit Dämmung ausgekleidet sind. Nur so können Wärmebrücken verhindert werden.

2. Bei der Untersparrendämmung handelt es sich grundsätzlich um eine Ergänzung der bereits vorhandenen Zwischensparrendämmung. Nur diese Maßnahme reicht allerdings nicht aus, da nur sehr dünne Dämmplatten verwendet werden.

3. Zusätzlich dazu ist es natürlich auch möglich, dass zu der Dachstuhldämmung auch der Dachboden selbst gedämmt wird. Hierbei ist allerdings wichtig, ob der Dachraum begehbar sein soll oder nicht.

Tipp:
Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass bei den Dämmmaterialen eine ausreichende Stärke gewählt wird. Experten in diesem Bereich empfehlen eine Mindeststärke der Mineralwolle von 16cm, und wenn möglich sogar 18 bis 20 cm.

Die Außendämmung
Die Außendämmung ist generell etwas aufwendiger. Dabei wird die Aufsparrendämmung oberhalb der Sparen angebracht. Dadurch entsteht eine geschlossene Dämmfläche. So entstehen wiederum keine Wärmebrücken. Bei der Dämmung eines Flachdachs müssen allerdings zunächst bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. Denn durch die Neigung ist kaum Platz für die Dämmung vorhanden. Dadurch sollte man hier die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch nehmen.

veröffentlicht: April 8th, 2013

Garage oder nur ein Carport

Oftmals fragt sich der Autobesitzer, was besser ist, wenn man eine freie Wahl darüber hat, ob ein Carport oder eine Garage auf das Grundstück für das Auto bauen soll. Grundsätzlich ist es auf jeden Fall von Vorteil, ein Dach über dem Fahrzeug zu haben. So bleibt das Fahrzeug auf jeden Fall geschützt, wenn es schneit, stark regnet oder aber auch eine starke Sonnenstrahlung ausgesetzt wird. Aber für beide Varianten gibt es Vor- und Nachteile, welche aber ganz individualisiert verlagert sind. Hier sind neben der Autogröße viele weitere Faktoren zu bedenken, bevor eine Entscheidung getroffen ist.

Da Garagen im Allgemeinen wesentlich teurer sind als ein Carport, ist es zudem auch ein finanzieller Aspekt, der ausschlaggebend sein kann. Der Vorteil einer Garage ist vor allem, dass diese ganz nach den vorhandenen baulichen Möglichkeiten oder aber persönlichen Vorstellungen gebaut und gemauert werden können. Je nach Fuhrpark kann die Garage ganz nach der Autogröße die Breite und Höhe angepasst werden. Dies führt aber auch zu schnell explodierenden Kosten, die gut kalkuliert werden sollten. Daher sind die auf dem Markt angebotenen Fertiggaragen aus Stahl oder Beton zwar die günstigere Alternative, jedoch können so keine individuellen Wünsche mehr Einfluss nehmen, da es sich um Standardausführungen handelt und vielleicht ein Jeep aufgrund seiner Autogröße nicht hinein passt.

Carports haben sich in den letzten Jahren vermehrt als fertige Bausätze für einen manuellen Aufbau durchgesetzt. Verschiedene Ausführungen aus Holz oder aber auch Metall werden zudem viel günstiger als eine Garage in Baumärkten oder direkt vom Hersteller angeboten. Da die Optik der Modelle auch standardisiert sind, ist hier natürlich auch immer entscheidend, ob ein fertiges Carport auch dann optisch zur Ausstattung des Hauses passt oder mit dem Baustil des Hauses harmoniert. Daher ist ein solches Carport oftmals ein störendes Element, wenn man den Gesamteindruck des Gebäudes betrachtet. Das Carport ermöglicht aber auch selbst auf kleinem Raum, das Aufstellen dieser Variante der Unterstellmöglichkeit für ihr Auto. Die Standardversionen sind für Fahrzeuge mit normaler Autogröße konzipiert. Wer also ein Fahrzeug besitzt, welches über eine überdimensionale Autogröße verfügt, muss vorher die Ausmaße beachten. Daher sollte man sich wirklich vor einem Neubau eines Eigenheims sich über die Lösung des Stellplatzes auseinandersetzen, weil somit dann auch wirklich die optimale Variante gefunden werden kann.

Eine Garage bietet neben der harmonischen Integrierung der Optik aber auch noch weitere Vorteile. Die geschlossene Bauweise einer Garage schützt ferner vor Diebstahl oder Vandalismus. Versicherungstechnisch wirkt sich der Besitz einer Garage ferner auch positiv auf die zu zahlende Tarife aus, da hier kleinere Beiträge zu leisten sind. Auch ein sehr praktischer Vorteil einer Garage ist zudem, dass diese dann auch noch als Depot und Mehrzweckraum für Pflegemittel und weitere Utensilien sowie vielleicht auch für Fahrräder oder Mopeds als Unterstellmöglichkeit dienen können, je nachdem wie groß die Garage geplant ist. Ferner ist durch den Platz und den trockenen Raum die Möglichkeit gegeben, hier je nach Jahreszeit die Sommer- oder Winterreifen zu lagern. Dies erspart dann natürlich auch die Extrakosten für eine externe Fremdlagerung.

Aber auch eine Garage ist vom Bauamt vorher genehmigen zu lassen und man kann nicht einfach nach Lust und Laune eine Garage bauen. Hier gelten je nach Bundesland unterschiedliche Vorschriften, die es vor Planung und Baubeginn unbedingt zu beachten sind und die baurechtlichen Bedingungen einzuhalten. Auch eine an das Haus direkte Verbindung zur Garage ist versicherungstechnisch mit Alarmsystemen zu bedenken. Denn so ist bei Einbruch in die Garage der Zugang ins Haus zu schützen. Eine gute Überwachung mit zusätzlichen Absperrschlössern ist somit ein unbedingtes Muss, was natürlich aber auch wieder mit höheren Kosten verbunden ist.

veröffentlicht: März 1st, 2013

Wintergarten selber bauen

Wintergärten vermitteln das besondere Gefühl, draußen im Garten und trotzdem vor Wind und Wetter geschützt zu sein. Neben der angenehmen Seite bieten sie auch einen praktischen Nutzen, da sich durch den Anbau eines Wintergartens die Wohnfläche des Hauses vergrößert. Auch in ästhetischer Hinsicht gibt ein Wintergarten dem Haus eine besondere Note. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie Ihren Wintergarten relativ leicht selbst bauen können, wenn Sie einen fertigen Bausatz kaufen. Die perfekte Planung ist jedoch schwieriger. Damit der Wintergarten wirklich Ihren Wünschen entspricht, sollten Sie bei vor Baubeginn ein paar Dinge beachten. Hier finden Sie einige der wesentlichen Fragen, die Sie klären sollten, damit der Wintergarten gut zum Haus passt und Ihren Wünschen entspricht.

Größe, Form und Material

Die empfohlene Größe des Wintergartens liegt bei mindestens 12 bis 15 Quadratmetern bei 2,5 Metern Raumtiefe. Bei dieser Größe haben Sie genügend Platz für Einrichtung und Pflanzen und können den Wintergarten als vollwertigen Wohnraum nutzen. Es werden verschiedene Formen und Varianten angeboten, die die Form des Hauses ergänzen oder einen Kontrast dazu bilden. Die Auswahl einer Form bleibt dem eigenen Geschmack überlassen, solange die Bauordnung eingehalten wird. An Materialien steht eine große Auswahl aus Holz, Glas, Alu, Stahl, Kunststoff und verschiedenen Materialkombinationen zur Verfügung. Je nach Pflegeaufwand, Preis und Eigenschaften unterscheiden sich die Materialien. Holz ist ein beliebter natürlicher Baustoff, benötigt jedoch mehr Pflege als die anderen Materialien. Kunststoff auf der anderen Seite besticht durch den niedrigen Preis.

Lage und Verglasung

Bei der Ausrichtung gibt es verschiedene Vor-und Nachteile, die Sie bei der Planung berücksichtigen sollten. Wenn Sie den Wintergarten gerne im Winter nutzen, wäre eine Ausrichtung nach Süden ideal, da hier viel Energie eingespart werden kann. Dafür wird im Sommer ein ausgeklügeltes Beschattungs-und Lüftungssystem benötigt. Wenn die Innentemperatur unter der Außentemperatur liegen soll, ist zusätzlich noch eine Klimaanlage erforderlich. Bei einer Ausrichtung nach Norden ist es nötig, den Zugang zum Wohnbereich im Winter zu schließen oder im Wintergarten eine Heizung anzubringen. Ein West-Wintergarten speichert hingegen die Tageswärme bis spät abends und ermöglicht besonders angenehme Nutzung in der kühlen Jahreszeit. Eine Ausrichtung nach Osten macht den Wintergarten andererseits besonders angenehm zum Frühstücken und ist auch für Pflanzen optimal, da der Raum auch im Sommer nicht überhitzt. Wintergärten sind mit großen Glasflächen ausgestattet, die für einen sparsamen Energieverbrauch besonders gut isoliert sein müssen. Hochwertige, isolierende Gläser in spezieller Qualität gibt es mit Zwei- oder Dreifachverglasung. Für das Dach wird spezielles Sicherheitsglas angeboten, das auch vor Stürmen und Unwettern Schutz bietet. Wenn Sie jetzt an den Aufwand beim Putzen all dieser Glasflächen denken, gibt es auch dafür eine Lösung: Speziell beschichtetes Glas weist selbstreinigende Eigenschaften auf. Es ist schmutzabweisend und wird durch den Regen gesäubert.

Den perfekten Wintergarten selber bauen

Der Wintergarten sollte optisch möglichst gut zum Haus passen und im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu heiß sein. Dafür ist es nötig, Lage, Form und Materialien ideal aufeinander abzustimmen. Überlegen Sie sich am besten vorher genau, wie und wann Sie den Wintergarten hauptsächlich nutzen möchten, damit Sie Ihre Vorlieben schon bei der Planung berücksichtigen können. Im Idealfall passen Optik, Verwendungszweck und Ausrichtung optimal zusammen, so dass Sie lange ungetrübte Freude an Ihrem Wintergarten haben können.

veröffentlicht: Januar 13th, 2013

Moderne Außenbeleuchtungsmöglichkeiten setzen Ihr Heim in Szene

Ein gepflegtes Heim mit Garten, grünem Rasen und farbenfroh leuchtenden Blumen ist das Ziel von jedem Hausbesitzer. Gut abgerundet und ergänzt werden sollte aber jedes Eigenheim und jede Außenanlage durch eine moderne und stilvolle Außenbeleuchtung. Die optimale Außenbeleuchtung bringt nicht nur Stimmung und Romantik in den gesamten Außenbereich, sondern schafft auch eine optimale Sicherheit im gesamten Gelände.

Punktuelle Beleuchtung der Hauswände setzt Akzente

Exklusive strombetriebene Außenleuchten und die modernen und sehr variable nutzbaren Solarleuchten stehen sowohl für die optimale Ausleuchtung des gesamten Areals als auch für die punktuelle Beleuchtung der Hauswände zur Verfügung. Dekorative und leicht einbaubare Solarleuchten erzeugen nicht nur ein stimmungsvolles Bild am Haus, sondern sie sparen auch noch Energiekosten ein.

Sicherheitsrelevante Gesichtspunkte nicht nur bei Beleuchtung der Hauswände beachten

Bei der Anlage der gesamten Außenbeleuchtung ist darauf zu achten, dass die erforderlichen sicherheitsrelevanten Punkte beachtet werden. Alle Leuchten die eingesetzt werden sollen, müssen sowohl wasserdicht und spritzfest als auch staubdicht sein. Hauswände und Gartenbereiche, die mit Außenleuchten ausgestattet sind und die zum Beispiel mit sparsamen LED – oder effizienten Halogen – Lampen bestückt sind, müssen mindestens dem internationalen Sicherheitsstandard IP43 oder IP44 entsprechen. Erforderliche Bodenkabel sind so zu verlegen, dass eine Beschädigung durch Bodenfrost und eindringendes Wasser vermieden wird. Bei dem Einsatz einer modernen solarbetriebenen Außenbeleuchtung ist unbedingt darauf zu achten, das die erzeugte Sonnenenergie über viele Stunden gespeichert werden kann. Die effiziente Solarzelle und der in der Außenleuchte eingebaute Akku muss eine ausreichende Speicherkapazität besitzen. Dann ist eine optimale Beleuchtung von Haus, Hof und Garten über viele Stunden möglich.

Romantische Außenbeleuchtung macht jede Feier zum Erlebnis

Durch die optimal angebrachte Außenbeleuchtung, in Kombination mit einer effektiven Hausnummern- und Eingangsbeleuchtung, wird jedem Besucher der Zugang zum Haus, besonders in der dunklen Jahreszeit, erleichtert. Darüber hinaus macht eine stimmungsvolle und romantische Beleuchtung von Balkon, Terrasse und Garten jede Party und jede Feier zum tollem Erlebnis und versetzt alle Gäste und Teilnehmer in gute Stimmung. Außenleuchten, ausgestattet mit überaus langlebigen und sparsamen LED – Leuchtmitteln, können verschiedenfarbige Lichteffekte erzeugen. Scheinwerfer und Spots, die Hauswände, Fassadenelemente, Bäume, Sträucher und Figuren anstrahlen, sind die High – Lights am Haus und setzen die „Akzente“ im Garten. Eingebaute Bodenleuchten, blendfrei und ebenerdig angebracht, sorgen nicht nur für Sicherheit, sondern weisen dem Besucher optimal den Weg zum Eingang und durch den Garten.

Die optimal geplante Beleuchtung des gesamten Außenbereiches bringt das ganze Jahr Flair und Stimmung ans Haus und in den Garten. Eine effiziente, kostengünstige und energiesparsame Außenbeleuchtung ist immer wieder ein wertvolles gestalterisches Element für den innovativen und sicherheitsbewussten Hauseigentümer.