veröffentlicht: August 19th, 2013

Was für den Einbau einer Pelletsheizung spricht

Gerade in der heutigen Zeit der Energiewende und den ständig steigenden Kosten für Gas und Heizöl, ist es sinnvoll auf erneuerbare Energien umzusteigen. Pellets werden aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt und sind außerdem nur Nebenprodukte aus Sägewerken. Für den Pelletsbedarf werden keine Bäume extra gefällt. Außerdem werden Pellets direkt im Sägewerk gepresst und zusätzliche Zwischentransportwege entfallen. Pellets verbrennen aus ökologischer Sicht quasi CO2 neutral, weil wenn ein Baum verrottet, genauso viel CO2 freigesetzt wird, wie bei der Verbrennung. Bezüglich der Energiewende ist ein netter Gedankenanstoß, dass Dänemark, als erster europäischer Staat ein Verbot für Gasheizungen und Ölheizungen verhängt hat.

Eine Pelletsheizung ist also eine gute Wahl an zukunftsorientierter, umweltschonender Heizmöglichkeiten. Auch unsere Bundesregierung setzt auf regenerative Energien. Es gibt von der BAFA extra Förderprogramme für Biomasseanlagen.
Für Pelletskessel zum Beispiel liegt die Förderung bei ca.2400€, bei Pelletskessel mit neu errichtetem Pufferspeicher und mit einem Speichervolumen von mindestens 30 l/kW sogar bei 2.900 Euro.

Brennstoff für die Pelletsheizung

Waren in Deutschland im Jahre 2000 ca. 3000 Pelletsheizungen in den Haushalten verbaut, sieht man einen deutlichen Zuwachs bis zum Jahre 2011, da waren es bereits 155.000 Anlagen, was aber nicht nur das bessere ökologische Empfinden der Bevölkerung wiederspiegelt, nein vielmehr sagt das dem Endverbraucher, dass es endlich einen richtigen Markt für Pelletsanlagen gibt.
Das heißt, viele „Kinderkrankheiten“ sind aus den Systemen raus, die jede neue Technologie zwangsläufig mitbringt, von der Kostenstruktur sind durch Konkurrenz und mehr Anbieter auch die Preise deutlich gesunken, im Vergleich zum Jahr 2000.
Auch gibt es mehr Auswahl an kompetenten Kundendienst Betrieben, weil die Betriebe durch die steigende Nachfrage ihre Mitarbeiter besser auf Pelletsanlagen ausbilden.

Eine Pelletsheizung, ist von der Funktion her, der bisherigen Zentralheizung nur gering zu Unterscheiden.
Wurde bei der Gas- oder Ölzentralheizung bisher die erzeugte Wärmemenge direkt ins Heizsystem geleitet, schickt die Pelletsanlage ihre Wärmemenge über den Pufferspeicher ins zentralheizungs System. Das Wärmeträgermedium bleibt natürlich das Wasser. Als Faustformel kann die Pufferspeichergröße mit mindestens 50 l/kW Leistung überschlagen werden. Die BAFA-Förderung gilt aber wie erwähnt ab 30l/kW. In der Praxis nimmt man oft 100 l/kW, die genaue Grösse sollte aber immer berechnet werden.

Selbstverständlich sind Pelletsanlagen auch in Kombination mit einer Solaranlage erhältlich, die Solaranlage unterstützt die Heizung mit etwa 25% und dient zusätzlich noch zur umweltfreundlichen Warmwasserversorgung im Sommer und in der Übergangszeit. Für Solaranlagen gibt es auch ein Förderprogramm der BAFA, gefördert wird mit 90€ pro angefangenem m². Es gilt ein Mindestförderungsprogramm von 1500€.

Weitere Informationen finden Sie außerdem hier!

veröffentlicht: September 10th, 2012

Vorteile von Pelletheizungen

In Zeiten stetig steigender Energie- und Rohstoffpreise denken viele Haus- und Wohnungseigentümer über alternative Heizmöglichkeiten nach. Zu diesen alternativen Möglichkeiten Ihr Eigenheim zu Heizen gehört auch die Pelletheizung. Doch welche Vorteile bietet eine Pelletheizung eigentlich?

Die Pelletheizung und ihre ökologischen Vorteile

1. Treibhauseffekt wird verringert
Es ist allseits bekannt, dass Kohlendioxid mitverantwortlich für den Treibhauseffekt ist. Bei der Verbrennung aller fossilen Brennstoffe, egal ob Holz, Kohle, Öl oder Gas, wird Kohlendioxid freigesetzt. Der Vorteil einer Pelletheizung, in der zwar ebenfalls Holz verbrannt wird, besteht darin, dass das Holz bei der Verbrennung ebenso viel Kohlendioxid abgibt, wie der Baum während des Wachstums aufgenommen hat. Aus diesem Grund wird eine Pelletheizung als CO2 neutral bezeichnet.
Bei den anderen fossilen Brennstoffen befindet sich das Kohlendioxid jedoch bereits seit vielen Jahrtausenden im Erdboden und würde nicht mehr in die Atmosphäre entweichen, durch die Verbrennung in Öfen wird das gebundene Kohlendioxid jedoch wieder in die Luft freigesetzt.
Zusätzlich muss natürlich auch die CO2 Freisetzung bei Gewinnung, Aufbereitung und Transport mit einberechnet werden. Doch auch hier können die Pelletheizungen mit nur 1/3 bis 1/5 der CO2 Emission von Gas oder Öl punkten.
2. Saurer Regen kann vermindert werden
Bei der Verbrennung der Pellets in Pelletheizungen wird weniger Schwefeldioxid, das Waldsterben, sauren Regen und vieles weitere verursachen kann, ausgestoßen als bei fossilen Brennstoffen.
3. Geringes Transportrisiko
Da von Holz keinerlei Gefahr für Natur und Umwelt ausgeht, ist der Transport, selbst wenn es zu Unfällen kommen sollte, harmlos. Wen Sie im Vergleich dazu an ein Öltanker-Unglück und die weitreichenden Folgen für Natur und Umwelt denken, wird schnell klar, warum Pellets als Heizmaterial bevorzugt werden sollten.
4. Saubere Verbrennung und leichte Entsorgung
Die Pellets geben nur wenige Schadstoffe ab, erzeugen keine Geruchsbelästigung und produzieren zudem nur wenig Rückstände. Die wenige Asche, die bei der Verbrennung von Pellets entsteht, kann zum Beispiel zur Kompostierung oder Düngung verwendet werden.

Die ökonomischen Vorteile einer Pelletheizung

1. Regionale Arbeitsplätze
Da für Pellets in der Regel heimisches Holz verarbeitet wird, stärken Pellets die heimische Wirtschaft sowie die sozialen Strukturen. Zudem können Sie die eigene Energieversorgung etwas unabhängiger von den Gas und Öl exportierenden Ländern machen.
2. Sicherheit in Sachen Versorgung
Derzeit werden in Deutschland nur an die 60 Prozent des jährlichen Zuwachses an Holz zu Heizmaterial verarbeitet. Das Land verfügt somit über große zusätzliche Reserven eines ohnehin ständig nachwachsenden Rohstoffes und die Versorgung kann auf lange Sicht gewährleistet werden.
3. Niedrigere Energiepreise
Die Preise für Gas und Öl sind in den vergangenen Jahren bereits stark angestiegen und siw werden auch weiterhin steigen, da die Ressourcen sich langsam dem Ende zu neigen. Holz wächst jedoch stetig nach und ist von der Preisentwicklung der anderen fossilen Brennstoffe vollkommen unabhängig. Der Preis für das Heizen mit Holz liegt schon jetzt deutlich unter dem kWh Preis für Heizöl und Gas.
4. Kombination mit Solarthermie möglich
Wenn Sie eine Pelletheizung mit einer Anlage für Solarthermie kombinieren, können Sie noch umweltfreundlicher Heizen.