veröffentlicht: September 11th, 2013

Outdoorküchen

„Im Sommer wohnen wir draußen“. Dieser Satz wird häufig gebraucht, wenn man sich mit Gartenbesitzern unterhält. Sie genießen die Natur rund um das Haus und bereiten fast alle Mahlzeiten im Freien zu. Dass sie die Delikatessen ebenfalls im Draußen zu sich nehmen, ist für sie selbstverständlich. Entweder nutzen sie dazu ihre fertige Outdoorküche, oder sie blicken nicht ohne Stolz auf ihre eigene Konstruktion. Dabei ist es unerheblich, wie groß das Grundstück ist. Nicht der Umfang, sondern die Zweckmäßigkeit der Küche ist entscheidend. Das gilt ebenfalls, wenn es um die Auswahl der bevorzugten Materialien geht.

Für geschickte Heimwerker stellt es kein größeres Problem dar, dass sie sich ihre Outdoorküche selbst bauen. Sicher müssen sie die Geräte kaufen. Die Schränke, Arbeitsplatten und Ablagen aber, können sie nach ihrem eigenen Geschmack erstellen. Gut eignen sich dazu Leichtbausteine in Verbindung mit Holz. Der Vorteil liegt darin, dass die Steine ohne Mühe zurecht geschnitten werden können. Zudem haben sie nur ein geringes Gewicht und lassen sich daher leicht verarbeiten. Wer mag wird sie noch mit einem rauen Zierputz veredeln. Für die Arbeitsplatte sowie die Ablagen eignet sich massives Holz. Dieses hält im Freien länger, als wenn Sie sich für gepresste oder umleimte Ware entscheiden. Sicher sollte das Holz zunächst gut geschützt werden. Es gibt unterschiedliche Mittel, die keine schädlichen Chemikalien enthalten.

Sehr haltbar und pflegeleicht sind Ziegel, die ebenfalls zu einer Außenküche verbaut werden können. Wer keine Arbeitsplatte aus Holz verwenden möchte, der kann diese auch mit passenden Fliesen herstellen. Sie werden auf eine feste Unterlage geklebt und anschließend mit einem Fugenfüller wasserunempfindlich gemacht. Bei dem Bau der Outdoorküche sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Vor der Montage muss eine genaue Planung durchgeführt werden. Ein geeigneter Platz gehört zur ersten Überlegung. Dieser sollte nahe einer Sitzgruppe sein und auch nicht zu weit von Wasser- und Elektroanschlüssen liegen. Die Leitungen können zwar von Fachleuten an jede gewünschte Stelle verlegt werden, aber je kürzer die Strecke, desto geringer ist der Preis dafür. Gut wäre es ebenfalls, dass die Küche im Freien zumindest einige Stunden am Tag im Schatten liegt. Wer keine hohen Bäume oder Sträucher in seinen Garten pflanzte, der kann die Kochecke auch durch eine Markise oder ein festes Dach aus Holz und Doppelstegplatten abschirmen.

Anbieter von Outdoorküchen haben in ihrem Sortiment eine breite Produktpalette, die jeden Wunsch erfüllen wird. Wer als Heimwerker nicht so versiert ist oder die benötigten Materialien nur teuer erwerben kann, der sollte sich dort einmal umschauen. Die Outdoorküche gibt es nämlich auch in Modulbauweise. Dadurch ist es möglich, dass jedes Element individuell gestaltet ist und auch die verwendeten Materialien nach den Vorstellungen des Kunden ausgewählt werden. Sowohl kühles Metall als auch natürliche Werkstoffe wie Ziegel oder Holz, sind nur einige Beispiele dafür.

veröffentlicht: Februar 16th, 2013

Induktion, Gas oder Elektroherd ?

Die Qual der Küchenwahl

Seit Anfang der ’00er Jahre die Induktionskochfelder auf den Markt kamen und sich parallel ein wahrer Retroboom abzeichnete, gewinnt die Frage nach dem passenden Kochfeld für den potenziellen Käufer einer neuen Küche immer mehr an Bedeutung.

Ist man nun der Typ für die topmoderne, leistungsfähige aber auch in der Anschaffung teurere Variante eines Induktionsfelds, oder vertraut man lieber auf die zuverlässigen, Abstrahlhitze nutzenden Platten eines Elektroherds?
Oder wie wäre mit einem stilvollen, Nostalgie versprühenden Gaskochfeld?

Induktion – Tee kochen in dreißig Sekunden

Induktionskochfelder arbeiten mit elektromagnetischen Wellen und leiten die Wärme direkt und ohne Verlust in das Gargefäß.
Sollten Sie Induktion nur vom Hören kennen, so werden Sie erstaunt sein wie schnell ein Topf mit Wasser auf dem Induktionsfeld zum Siedepunkt gebracht werden kann.
Allerdings werden Sie beim eventuellen Wechsel zum Induktionsherd bald bemerken, dass nicht jedes vormals verwendete Kochgeschirr vom Kochfeld angenommen wird.
Ihre Gusseisenpfannen können Sie behalten, jedoch ist jedes elektrisch nicht leitende Material zum Kochen auf Induktion ungeeignet.

Die Reinigung ist schnell und unkompliziert und sollten sie gar keine Lust auf Fettspritzer haben dann legen Sie ein altes Tischtuch zwischen Kochfeld und Pfanne und braten Sie sich ihre Spiegeleier auf diese Weise. Da die Felder selbst nicht heiß werden, muss das Textil nur die Abstrahlwärme des Kochgeschirrs aushalten.

Kochen mit Gas

Seit dem Aufkommen des Induktionsherdes vollzog sich zwar auch in der Top-Gastronomie ein Wandel, dennoch schwören viele Köche nach wie vor auf Gas.
Die Handhabung ist einfach, die Regler meist stufenlos verstellbar und nicht zuletzt haftet Kochen auf Gas einfach ein gewisser Flair an.
Außerdem ist der Gasherd im Gegensatz zum klassischen Ceranfeld sofort auf voller Leistung.
Kochen auf Gas gilt immer noch als äußerst sparsame und umweltfreundliche Variante.
Lediglich die etwas aufwendigere Reinigung des oftmals verwinkelten Gasherds sorgt (nicht nur) bei Kochlehrlingen häufig für Stöhnen.

Der Elektroherd – solide und beliebt

Neue Elektroherde sind wesentlich günstiger zu erwerben als die hoch angesagten Induktionsfelder,
allerdings muss auch die Relation zum Stromverbrauch betrachtet werden.
Beim Elektroherd geht zwar etwas mehr Energie verloren als beim Induktionskochfeld, doch andererseits kann nur bei dieser Variante die Nachhitze der Platte optimal genutzt werden.
Die Reinigung stellt auf den ebenen, spiegelglatten Ceranflächen meist kein Problem dar, dennoch besteht ein leichter Nachteil zum Induktionsfeld, wo sich Überschäumendes durch die unerhitzten Felder nicht in die Oberfläche einbrennen kann.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es bei der Herdwahl hauptsächlich auf die persönliche Vorliebe ankommt, denn bei allen drei Varianten eines neuen Modells kann man davon ausgehen höchste Qualität zu erhalten. Somit kann selbst der Unsichere beim Herdkauf fast nichts falsch machen.